03 — Machen
Häufige Fragen
Was Einsteiger wissen wollen, bevor der erste Topf auf dem Balkon steht. Kurz beantwortet.
In der Regel ja. Balkonkästen und Töpfe gehören zur normalen Nutzung einer Mietwohnung. Grenzen setzen die Hausordnung, die Sicherheit, denn nichts darf herunterfallen, und die Rücksicht auf Nachbarn, etwa beim Gießen.
Das steht in der Statik des Hauses und ist von Bau zu Bau verschieden. Nasse Erde ist schwer: Ein 40-Liter-Kübel wiegt gegossen gut 40 Kilogramm. Schwere Gefäße gehören an die Hauswand. Große Hochbeete vorher mit der Hausverwaltung abklären.
Torffreie Gemüse- oder Universalerde aus dem Handel. Gartenerde aus dem Beet ist in Töpfen zu dicht und verschlämmt. Wichtig ist eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies, damit keine Staunässe entsteht.
Im Sommer meist täglich, in Hitzewellen morgens und abends. Fingerprobe: Ist die Erde zwei Zentimeter tief trocken, ist es Zeit. Untersetzer, Mulch und größere Gefäße halten das Wasser länger.
Erst abspritzen oder abstreifen, dann Nützlinge fördern: Ringelblumen und Kapuzinerkresse locken Schwebfliegen und Marienkäfer an. Bei starkem Befall hilft eine Lösung aus Schmierseife und Wasser.
Baumscheiben gehören der Stadt. Viele Kommunen vergeben dafür Patenschaften, meist mit ein paar Regeln: keine tief wurzelnden Pflanzen, keine feste Umrandung, nichts, was den Baum stört. Nachfragen beim Grünflächenamt lohnt sich.
Über die Stadtverwaltung, Quartiersbüros oder die Karte der Stiftung anstiftung, die urbane Gemeinschaftsgärten in ganz Deutschland verzeichnet. Und ganz einfach: hingehen und fragen.
Pflücksalat, Spinat, Mangold, Radieschen und Kräuter wie Minze, Petersilie und Schnittlauch kommen mit drei bis vier Stunden Sonne aus. Tomaten, Paprika und Erdbeeren brauchen deutlich mehr.
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Frag die Nachbarschaft
Die besten Antworten gibt es im Gemeinschaftsgarten um die Ecke. Dort weiß jemand, welche Sorte an genau deiner Straße gut wächst.
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Grüne Stadtträume
Das Magazin für Gärtnern in der Stadt · Ausgabe 01 · Urban Gardening
